Aktionstag zur Neugestaltung der Potsdamer Stadtteilbibliothek Am Stern

A.Savin, Lizenz: FAL
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Potsdam. Am Dienstag, 1. September, stellt die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) gemeinsam mit der Entwicklungsbeauftragten Stadtkontor GmbH interessierten Bürgerinnen und Bürgern die ersten Ideen zur Umgestaltung der Bibliothek am Stern vor. Von 10 bis 12 Uhr können Seniorinnen und Senioren die entwickelten Prototypen (Probemodelle) kennenlernen und diskutieren. Aktionen für Familien mit Kindern finden zu unterschiedlichen Themen von 13 bis 18 Uhr vor der Stadtteilbibliothek auf dem Johannes-Kepler-Platz statt. Hier gibt es viel selbst zu entdecken und auszuprobieren.

Die Stadtteilbibliothek Am Stern soll in den kommenden Jahren modernisiert und umgestaltet werden. Dafür wurde Anfang 2020 ein kreativer Design-Thinking-Prozess gestartet, der die Bedürfnisse künftiger Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Zielgruppen für die Befragungen waren im ersten Teil des Prozesses zunächst Seniorinnen und Senioren sowie Familien mit Kindern aus Potsdam und dem Umland.

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In den vergangenen Monaten haben Bibliotheksmitarbeitende dazu Interviews geführt. Aus den in Gesprächen gewonnenen Inspirationen für eine moderne, offene und bürgernahe Bibliothek im Wohngebiet wurden Prototypen (Probemodelle) angefertigt, die nun zur weiteren Diskussion in der Bibliothek vorgestellt werden. Verschiedene Installationen und Aktionen in der Bibliothek sollen die Ideen verdeutlichen. Die Direktorin der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Marion Mattekat, hofft auf eine rege Beteiligung an dem Erneuerungsprozess für die Stern-Bibliothek „Ich bin auf die vielen Gespräche und interessanten Rückmeldungen auf unsere Prototypen gespannt. Dann können wir weiter planen, wie die Stadtteilbibliothek der Zukunft aussehen kann.“

Das Vorgehen zur Neugestaltung der Zweigbibliothek ist ein Gemeinschaftsprojekt der SLB im Bildungsforum Potsdam mit dem Quartiersmanagement der Stadtkontor GmbH und dem Bereich Stadterneuerung der Landeshauptstadt Potsdam und wird finanziert aus dem Bund-/ Länderprogramm Soziale Stadt.


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