33-Jähriger hantiert auf Fähre mit Jagdmesser

Foto: Bundespolizei
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Sassnitz | Mukran. Heute Vormittag (27. August) gegen 10:30 Uhr wurde die Bundespolizei auf der Insel Rügen darüber informiert, dass auf dem Fährschiff „Hammerhus“ von Rönne / Dänemark nach Mukran ein Mann mit einem Messer herumläuft.

Mit Anlegen der Fähre am Liegeplatz Fährhafen Mukran Port gegen 11:10 Uhr gingen Beamte der Bundespolizei, der Wasserschutzpolizei Sassnitz und aus dem Polizeirevier Sassnitz an Bord und nahmen einen 33-jährigen belgischen Staatsbürger fest. Crewmitglieder der „Hammerhus“ hatten den Mann bereits aus dem öffentlichen Bereich herausgenommen. Im Zuge der Befragungen des Kapitäns wurde bekannt, dass der Mann dabei beobachtete wurde, wie er in ein Rettungsboot stieg und mit einem größeren Messer umherhantierte.

Diese Meldung löste einen sofortigen Alarm auf dem Schiff „Hammerhus“ aus und führte zu einem polizeilichen Einsatz mit einer Vielzahl von Polizeibeamten. Bei dem Belgier, der offensichtlich gerne schnitzt, stellten die Beamten ein 30 Zentimeter langes Jagdmesser sicher und fanden mehrere geschnitzte Hölzer in seinem Rucksack.

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Nach der Festnahme wurde mit dem Kapitän zusammen geprüft, ob der Mann am Schiff mögliche Beschädigungen oder Sabotagen vorgenommen hat. Glücklicherweise war dies nicht der Fall.

Verantworten muss sich der Mann nun wegen verbotenen Führens eines Messers. Das Führen eines solchen Gegenstandes in der Öffentlichkeit stellt einen Verstoß nach dem Waffengesetz dar. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, wurde der Mann auf freien Fuß belassen.


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