Ungeschickter 27-Jähriger erfindet Messerangriff in Bischofswerda

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Straftat vorgetäuscht – Tatverdächtiger ermittelt

Bischofswerda, Ernst-Thälmann-Straße
21. Juli 2020 Uhr – 25.08.2020

Bischofswerda. Ein 27-jähriger Deutscher hat am Dienstag, den 21. Juli 2020, an der Ernst-Thälmann-Straße in Bischofswerda einen Überfall vorgetäuscht und ist nun der Lügen überführt worden. Der Mann wählte damals den Notruf und gab vor von zwei unbekannten männlichen Personen überfallen und tätlich mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Bei Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort stellten diese bei dem Anrufer tatsächlich eine entsprechende Wunde fest. Der vermeintliche Geschädigte äußerte weiter, man hätte ihm nach dem Leben getrachtet und lieferte den Ermittlern eine Täterbeschreibung.

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Diese hatten jedoch das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmte. Die Spurenlage vor Ort und die geschilderten Erlebnisse des Mannes passten nicht zusammen. Die Kriminalisten hörten den Deutschen ein zweites Mal. Schließlich räumte der Tatverdächtige ein, sich selbst versehentlich verletzt zu haben. Alles sei beim Versuch, einen DVD-Rekorder zu reparieren passiert. Mit seiner Anzeige beabsichtigte der Mann von seiner Ungeschicklichkeit abzulenken. Er muss sich nun wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.


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