Elektronische Akte in Weimar wird gefördert

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925.063 Euro für Einführung der elektronischen Akte in Weimarer Verwaltung.

Erfurt | Weimar. Keine digitale Verwaltung ohne elektronische Akte. Für die Einführung eines so genannten Dokumentenmanagementsystems in der Stadtverwaltung erhält die Stadt Weimar insgesamt 925.063 Euro nach der Thüringer E-Government-Förderrichtlinie. Das Projekt selbst beläuft sich auf knapp zwei Millionen Euro.

Künftig sollen alle aktenführenden Arbeitsplätze der Verwaltung an das gemeinsame Dokumentensystem angeschlossen sein. Damit können Akten elektronisch, schnell und transparent bearbeitet werden. Elektronische Rechnungen können von der Verwaltung empfangen und archiviert werden. Darüber hinaus werden die bestehenden elektronische Fachverfahren, im Bereich Kfz-Zulassung und Führerscheinwesen, Gremienarbeit und Bürgerservice sowie in Teilgebieten des Bereichs Jugend- und Sozialwesen schon eingesetzt sind, an das gemeinsame Dokumentenmanagementsystem durch geeignete Schnittstellen angebunden. Damit wird auch die Grundlage für mehr Internet-Bürgerservices der Stadtverwaltung gelegt.

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Der Staatssekretär im Thüringer Finanzministerium und CIO Dr. Hartmut Schubert sagte im Vorfeld: „Die Einführung der elektronischen Akte ist ein Mammutprojekt für jede Verwaltung. Doch ein Lohnendes! Wichtig ist, dass alle Bediensteten, vor allem aber die Führungskräfte mitziehen. Ich wünsche den Projektverantwortlichen viel Kraft und Durchhaltevermögen. Den Bediensteten möchte ich auf den Weg geben: Auch wenn der Anfang schwer ist: Seien Sie sich sicher: Sie können mit der elektronischen Akten ihre Arbeit verbessern und erleichtern. Dann zählt künftig Fachkompetenz wieder mehr und die wird von den Bürgerinnen und Bürgern gebraucht!“


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