Bessin (AfD) zur Suspendierung eines Rathenower Grundschulleiters

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Schulleiter wollte Kinder vor Masken-Irrsinn schützen

Potsdam. Demonstration heute morgen vor der Jahngrundschule im havelländischen Rathenow. 90 Eltern mit ihren Kindern gehen für den Schulleiter auf die Straße. Der Grund: Frank Gens ist von seinen Aufgaben entbunden worden. Er hatte große gesundheitliche Bedenken gegen die von der Landesregierung verordnete Maskenpflicht für Schulkinder. Den Eltern schrieb er: Im feuchten Milieu der Maske würde ein “Brutraum für Bakterien und Pilze” entstehen. Außerdem sei durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung die Atmung der Kinder beeinträchtigt.

Gens setzte die Maskenpflicht nicht durch – und ist dafür seinen Posten los.

Das kommentiert die stellvertretende Landesvorsitzende der AfD, Birgit Bessin, so:

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„Schulleiter Gens ist Symbol für die von den Altparteien betriebene Spaltung unserer Gesellschaft. Corona-Jünger gegen Corona-Zweifler. Wer an den teils übertriebenen Maßnahmen in Land und Bund den geringsten Zweifel äußert, wird gesellschaftlich geächtet, mit Bußgeldern bedroht und – wie im Fall von Schulleiter Gens – in seiner Existenz bedroht. Es muss eine offene und angstfreie Debatte über die Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen möglich sein. Der mögliche Nutzen der Masken muss mit den Gefahren und Nachteilen ins Verhältnis gesetzt werden. Eine Regierung, die uns erst erzählt, Masken wären völlig wirkungslos und uns dann mit drastischen Geldstrafen bedroht, wenn wir sie nicht tragen, hat jede Seriosität verspielt und braucht sich nicht wundern, wenn dieses widersprüchliche Verhalten eine Regierung unglaubwürdig werden lässt. Die Corona-Krise wird von Mythen, Schätzungen, Angstmache und verordneter Panik getragen. Die Politik, insbesondere die Brandenburger Landespolitik, muss ihr Handeln wieder an Fakten orientieren. Die geringe Zahl an täglichen Infektionen rechtfertigt nicht die Maulkorbpflicht für alle Bürger, jedoch darf ein sinnvoller Schutz von Risikogruppen nicht vernachlässigt werden. Es ist wichtig, dass eine öffentliche Diskussion darüber angestoßen wurde. Diese ist unverzichtbar, gerade wenn es um die Einschränkung unserer Freiheit geht.“


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