Die Studierenden haben gesprochen, jetzt muss die Uni handeln.

Leipzig. Der StuRa der Universität Leipzig hat die Befragung der Studierenden durchgeführt und die Ergebnisse aufbereitet bereitgestellt (https://shiny.stura.uni-leipzig.de/surveyresult/). Aus den Umfrageergebnissen lassen sich diverse Problemstellen in der Lehre und der Lebensrealität der Studierenden erkennen, auf die die Universität reagieren kann und muss.

Alina Mailach, vom Fachschaftsrat für Informatik, hat maßgeblich an der Umfrage mitgearbeitet und benennt eines der wichtigsten Anliegen, die Öffnung des Campus:

„Viele leiden darunter nur eingeschränkt Kontakt zu anderen Studierenden zu haben. Neben dem Sozialleben sind auch essenzielle Teile des Studiums, wie Gruppenprojekte betroffen. Aber auch das Lernen Zuhause ist für viele kaum bis gar nicht möglich. Entscheidend ist ne-ben der Campusöffnung auch das zugänglich machen von Gruppenarbeitsräume und PC-Pools.“

Zum Zustand der Lehre erklärt Christopher Hermes, Referent für Lehre und Studium im StuRa und Senator:

„Die Umfrage zeigt auch, die Studierenden sind mit Ihren Dozierenden weitgehend zufrie-den. Die Dozierenden zeigen fast alle großen Einsatz und das kommt bei den Studierende an. Daher ist es unbedingt notwendig, dass die Lehre auch finanziell gesichert bleibt, um den Herausforderungen durch das Hybridsemester in den nächsten Monaten gewachsen zu sein.“

Zurzeit wertet die Universität eine eigene Umfrage ergänzend zu der des StuRa aus. Der StuRa fordert, dass die Ergebnisse der beiden Umfrage öffentlich zur Verfügung stehen, damit diese in die Debatte um eine gute Lehre auch in Krisenzeiten einfließen können.

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