Glockenläuten in Potsdam erinnert an Atombomben-Abwürfe

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Potsdam. Anlässlich des Hiroshima-Gedenktags am 6. August werden verschiedene Kirchen in Potsdam im Gedenken an die Opfer die Glocken läuten. Die Aktion wurde initiiert vom weltweiten Netzwerk „Mayors for Peace“, welches sich für eine friedliche und nuklearwaffenfreie Welt einsetzt und in welchem die Landeshauptstadt Potsdam Mitglied ist. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki mit circa 100 000 unmittelbaren Todesopfern jähren sich in diesem Jahr zum 75. Mal.

Mit dem Läuten der Glocken von St. Peter und Paul, St. Nikolai, der Friedenskirche und der Erlöserkirche soll gleichzeitig der Opfer gedacht und für die Zukunft gemahnt werden. Die Zeit des geplanten Glockenläutens, von 8.15 bis 8.20 Uhr, orientiert sich am Zeitpunkt des Abwurfs der Atombombe auf die Stadt Hiroshima. Der Abwurf auf Nagasaki fand am 9. August 1945 statt.

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Potsdam kommt als historischem Ort eine besondere Bedeutung zu, weil der Abwurf der Bomben im Zeitraum der Dreimächtekonferenz in Potsdam durch den US-Präsidenten Harry Truman angeordnet wurde.


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