Foto: Sybill Hecht-

Weimar. Seit fast einem Jahr verbindet ein breiter Rad- und Gehweg den Weimarer Ortsteil Taubach mit der Nachbargemeinde Mellingen. Die dazugehörige fast 140 m lange neue Stützmauer bietet genug Fläche für Gestaltungsideen. Um dies nicht unerwünschten Beschmierenden zu überlassen, überlegten die Kinder und Jugendlichen des Ortsteils, die Wand selbst zu gestalten.

Mit der Unterstützung der Ortsteilrätin Sybill Hecht luden sie die Leipziger Künstlerin Viktoria Scholz ein, um in einem ersten Labercafé am 11. Juli mit vielen jungen Taubacher Kindern und Jugendlichen kreative Ideen zu sammeln.

Aus diesem erfolgreichen Treffen fand sich eine Gruppe von kleinen Künstlerinnen und Künstlern, die nun unter professioneller Anleitung vom 27. bis 31. Juli eine Ferienwoche lang mit verschiedenen Techniken Motive aus der Taubacher Geschichte auf die lange Wand aufbringen wird.

Das längliche Gesamtbild soll ein farbiges Schmuckstück für Dorf und Landschaft werden und ein echter Hingucker für die Passierende. Die Stadtverwaltung Weimar begrüßt die Initiative der jungen Taubacherinnen und Taubacher. Das Tiefbauamt und das Kinderbüro stehen dem Projekt beratend zur Seite.

Die Initiative „Die Mauer von Taubach“ wird außerdem von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes ehrenamtlich unterstützt. Als Projekt des Weimarer Jugendforums der Bürgerstiftung und des Kinderbüros wird die Mauer von Taubach finanziell gefördert durch Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“


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