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Weimar. Bereits am Abend des 22. Juli hat die Stadt neun neue Coronafälle bekanntgegeben, die erst am Morgen getestet worden waren und sehr schnell durch das bearbeitende Labor ausgewertet werden konnten.

Mit dem sprunghaften Anstieg der aktuell Infizierten wurde nun eine Reihe von Maßnahmen nötig. So hat die Stadtverwaltung die Sprechzeiten der Corona-Hotline vorläufig für den 23. und 24.07. ausgeweitet und unverzüglich Personal sowohl an der Hotline als auch bei der Kontaktpersonenermittlung aufgestockt.

Daher konnten seit gestern bereits rund 200 Kontaktpersonen ermittelt werden, insgesamt befinden sich derzeit 121 Personen in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt hat darüber hinaus 125 Coronatests angeordnet, die heute, morgen und am Montag durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden in der kommenden Woche erwartet.

Während viele Bürgerinnen und Bürger die Quarantäneanordnung verantwortungsvoll und kooperativ annehmen und umsetzen, treten zunehmend auch Konflikte in den Vordergrund.

„Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein und die Kooperationsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, für die wir eine zweiwöchige Quarantäne anordnen müssen. Dass die Quarantäne für betroffene Personen sehr belastend sein kann, ist verständlich. Pöbeleien oder Beleidigungen gegen das Gesundheitsamt, den unterstützenden Städtischen Ordnungsdienst oder die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung werden jedoch nicht toleriert.“ Betont Bürgermeister Ralf Kirsten.

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