Jena. Die FDP Jena Saale-Holzland verurteilt den gewalttätigen Übergriff auf einen Alten Herren einer Jenaer Studentenverbindung.

„In einer weltoffenen bunten Stadt wie Jena dürfen wir keine Gewalt aufgrund von Äußerlichkeiten dulden. Dass jemand im Krankenhaus landet, weil er ein Band trägt, ist für mich inakzeptabel.“, so Petra Teufel, stellvertretende Kreisvorsitzende.

Seit einigen Jahren ist eine steigende Gewaltbereitschaft gegenüber Korporationen in Jena zu beobachten. Zu Beginn des Jahres wurden Burschenschafter im Paradies verprügelt und ein Auto vor dem Haus einer Burschenschaft brannte ab. „Man kann Verbindungen gut oder schlecht finden, Gewalt ist aber nie gerechtfertigt gegenüber niemandem.“, so Teufel weiter. „Ich habe mich mit der betroffenen Studentenverbindung in Verbindung gesetzt und mich nach dem Befinden des Betroffenen erkundigt. Ich wünsche ihm beste Genesung und hoffe, dass die Täter_Innen gefunden werden.“

Für die Freien Demokraten ist die Stärke der Demokratie der Diskurs und das Argument und nicht Gewalt. Demokratie lebt auch von der gelebten, kulturellen Vielfalt. Burschenschaften, die sich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, sind seit über 200 Jahren Teil der demokratischen Kultur in Jena.


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