Rhoda Herold und Hannes Naumann

Weimar. Am 4. Mai 2020 startete an der Bauhaus-Universität Weimar aufgrund der Coronavirus-Prävention das erste digitale Semester. Innerhalb kürzester Zeit wurden kreative Lösungen für ortsunabhängiges Arbeiten (»remote work«) gesucht, erprobt, verworfen und verbessert. Ein kontinuierlicher Prozess, der an den Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Medien sowie Kunst und Gestaltung in außergewöhnlichen Schaffensprozessen und zahlreichen Projekten mündete.

Diese sichtbar zu machen, ist das Ziel der diesjährigen Jahresschau. Vom 30. Juli bis 2. August 2020 lädt die Bauhaus-Universität Weimar alle Interessierten zur »summaery2020 remote« ein. Studierende und Lehrende präsentieren in Form von Multimedia-Ausstellungen, Foto- und Videodokumentationen sowie Online-Events, welche Ergebnisse sie in diesem digitalen und sehr besonderen Sommersemester 2020 erbracht haben. Die Federführung der Jahresschau hat in diesem Jahr die Fakultät Bauingenieurwesen.

Das Erscheinungsbild: remote und gemeinsam

Rhoda Herold und Hannes Naumann, zwei Studierende der Visuellen Kommunikation, haben die Aufgabe übernommen, der unter so ungewöhnlichen Umständen stattfindenden Jahresschau ein Gesicht zu geben. Gemeinsam mit ihrem Betreuer, Gastwissenschaftler Stefan Guzy, wollten sie vor allem den Zustand des experimentellen Entstehens, des ständigen inhaltlichen Wachsens in ihrer grafischen Grundgestaltung aufgreifen: Verschlungene, anpackende Hände stehen für Gemeinschaft und Zusammenarbeit auch in Zeiten des getrennten Arbeitens und Scrollbalken in einem strengen, typografischen Rahmen schlagen die Brücke zum digitalen Lehren und Lernen.

Alle Informationen hält die Website www.uni-weimar.de/summaery bereit, dort wird in Kürze auch das komplette Programm der digitalen summaery2020 veröffentlicht.

Jahresschau
summaery2020 remote
30. Juli bis 2. August 2020
www.uni-weimar.de/summaery


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