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Frau steckt sich während Auslandsaufenthalt an
Geringes Risiko einer weiteren Ausbreitung

Schleiz. Nach vier Wochen ohne neuen Fall vermeldet der Saale-Orla-Kreis erstmals wieder eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV2. Am Wochenende erreichte das Landratsamt der Positivbefund einer Frau aus dem Orlatal, womit die Zahl der Gesamtinfektionen nach fast einem Monat Stillstand auf 152 klettert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist jedoch nicht von einer erhöhten Gefahr einer erneuten Ausbreitung des Virus im Landkreis auszugehen, da sich die Frau offensichtlich während eines Auslandsaufenthalts ansteckte und nach ihrer Rückkehr umgehend in häusliche Quarantäne begab. Erst danach machten sich Krankheitssymptome bemerkbar, so dass ein Test durchgeführt wurde, der den Verdacht einer Covid-19-Erkrankung bestätigte.

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Eine grundsätzlich neue Lage für das Pandemie-Management ergibt sich durch den Fall nicht, zumal die Quelle der Neuinfektion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Ausland liegt. „Die Situation ist weiter entspannt. Hält sich die Frau an die Quarantäne-Bestimmungen, müssen wir keine Angst vor einem neuen Ausbruch haben“, sagt Amtsarzt Jörg Leopoldseder.

Ähnlich sieht es Landrat Thomas Fügmann. „Wir müssen wegen der einen Neuinfektion nicht in Panik verfallen. Dennoch mahnt uns der Fall, wachsam zu bleiben und die Abstands- und Hygienemaßnahmen weiterhin einzuhalten. Gelingt uns das, bin ich guter Dinge, dass das Infektionsgeschehen im Saale-Orla-Kreis weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleibt“, so der Landrat.

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