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Leipzig. Zum jetzt vorliegenden Gutachten von Prof. Carsten Sommer, Universität Kassel, erklärt Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Ganz unmissverständlich: Mein Ziel bleibt die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Leipzig, auch wenn der Weg steinig ist und wir das Ziel möglicherweise auch erst stufenweise erreichen werden. Corona hat uns weit zurückgeworfen, weil finanzielle Möglichkeiten weggebrochen sind oder sich deutlich verändert haben. Das Gutachten beleuchtet aber nur einen Teil der offenen Fragen: Wir müssen genau abwägen – zwischen sozialen, finanziellen, ökologischen und Mobilitätsaspekten. Mit der Rahmenplanung zur Mobilitätsstrategie 2030 und der Netzerweiterung der LVB planen wir weitreichende Verbesserungen einschließlich Erweiterungen unsere Verkehrsinfrastruktur, die noch nicht umfänglich in das Gutachten eingeflossen sind, aber mit Empfehlungen aus dem Gutachten deckungsgleich sind.“

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Hinsichtlich der Finanzierung war von Anfang an klar, dass dies ohne zusätzliche Gelder von Bund und Land nicht sofort und nachhaltig für eine Kommune realisierbar sein wird. Nicht zuletzt deshalb hat sich Leipzig bereits sehr frühzeitig um zusätzliche finanzielle Mittel der Bundesregierung als ÖPNV-Modellregion zur Finanzierung des 365-Euro-Tickets beworben.

Die Gremien des Leipziger Stadtrates und der kommunalen Unternehmen werden sich in den kommenden Wochen übergreifend mit den sozialen Aspekten, der Rahmenplanung und dem Gutachten auseinandersetzen. Dem Stadtrat wird im Ergebnis voraussichtlich noch in diesem Jahr eine entsprechende Entscheidungsvorlage zugeleitet.

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