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Erfurt. Analog zur Entscheidung der Stadtverwaltung, der hiesigen Gastronomie in der schweren Zeit während der Corona-Beschränkungen unter die Arme zu greifen, fordert die Bündnisgrüne Stadtratsfraktion auch Erleichterungen für die Erfurter Clubkultur.

Jasper Robeck, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, erklärt dazu: „So wie wir als Landeshauptstadt die ansässige Gastronomie mit mehr Platz für die Außengastronomie und einem Gebührenerlass für diese Sondernutzung bis Jahresende unterstützen, so sollten wir es auch bei der Clubkultur und der entsprechenden Clubszene tun. Sowohl eine vielfältige Gastronomielandschaft, als auch eine lebendige, bunte und einladende Clubszene befördern direkt die Lebensqualität der hier lebenden Menschen und machen den Reiz unserer Stadt aus.

Da die Clubkultur aktuell am längsten von den Corona-Einschränkungen betroffen sein wird, wollen wir, dass dieser Teil der Kultur als gleichwertig wertvoll und förderwürdig eingestuft wird wie beispielsweise die Theater dieser Stadt.

Um die Clubkultur direkt zu unterstützen, schlagen wir mit einem entsprechenden Stadtratsantrag unter anderem vor, dass die Stadtverwaltung finanzielle Unterstützung gewährt bzw. diese beim Land einwirbt, dass der Clubszene geeignete Freiflächen zur Verfügung gestellt werden, auf die Sondernutzungsgebühren analog zur Gastronomie bis Jahresende verzichtet und die Open Air-Veranstaltungen bis 24 Uhr zulässt. Schließlich sollten Tanzveranstaltungen gewerblicher Art in der Vergnügungssteuersatzung als Steuergegenstand gestrichen werden.

Mit diesen Erleichterungen hoffen wir, einen Großteil der Erfurter Clubszene durch die Corona-Krise zu bekommen, und so diesen kulturellen Mehrwert für Erfurt zu erhalten“, erklärt Jasper Robeck abschließend.


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