Die Corona-Pandemie hat in den letzten Wochen und Monaten den Alltag der Menschen erheblich beeinflusst. Viele haben aus Angst vor einer möglichen Ansteckung den Gang in die Arztpraxis vermieden und Früherkennungsuntersuchungen oder Impfungen verschoben oder ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Kassenartenverbände und der GKV-Spitzenverband gemeinsam dafür ein, dass Patienten die so wichtigen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen trotz der derzeitigen Ausnahmesituation nicht aus den Augen verlieren.

Dies gilt vor allem für die U-Untersuchungen sowie Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern, aber auch für Vorsorgeuntersuchungen z. B. zur Krebsfrüherkennung und Impfungen im Erwachsenenalter. Andernfalls drohen Impflücken mit der Gefahr, dass Infektionskrankheiten ausbrechen, die durch einen ausreichenden Impfschutz hätten verhindert werden können. Der Verzicht auf die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen birgt wiederum das Risiko unentdeckter Krankheiten – unter Umständen mit nur schwer auffangbaren gesundheitlichen Folgen.

Die Sorge vor einer Infektion mit dem COVID-19-Erreger ist nach wie vor verständlich. Doch schrittweise werden Beschränkungen gelockert und auch Arztpraxen nehmen ihren regelhaften Versorgungsbetrieb langsam wieder auf. In den Praxen sind die Abläufe inzwischen so sicher gestaltet, dass Impfungen, Früherkennungsuntersuchungen oder Check-ups durchgeführt werden und Patienten diese wahrnehmen können. Der Austausch zwischen Arzt und Patient kann zudem helfen, Ängste abzubauen und gemeinsam individuelle Lösungen zu finden.

Gemeinsame Pressemitteilung von AOK BV, BKK DV, IKK e.V., Knappschaft, SVLFG, vdek und dem GKV-Spitzenverband


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