Foto: Fridays for Future Jena

Jena. Am Dienstag, den 2. Juni streikte die Jenaer Fridays for Future-Ortsgruppe erstmals seit der Corona-Pandemie wieder öffentlich. Die ca. 200 Teilnehmer*innen forderten mit 1,5 Meter Abstand auf dem Löbdergraben die Einhaltung des 1,5°- Ziels des Pariser Klimaabkommens.

Hintergrund ist das Treffen der Minister*innen und Ministerpräsident*innen am selben Tag, welche über das erste Corona-Konjunkturpaket entscheiden. Mit diesem Paket soll die Wirtschaftskrise nach der Corona-Pandemie mit einem Sammelsurium an Maßnahmen abgemildert werden. Jedoch sieht es derzeit danach aus, dass diese Hilfen für Unternehmen keine oder sehr geringe Klimaschutzauflagen haben werden. Diese massive Unterstützung sozial gerecht und nachhaltig zu gestalten ist aber äußerst wichtig, da es sich um mehrere Milliarden Euro handelt und diese Geldsumme unter anderem darüber entscheidet, ob Deutschland seine Klimaziele erreichen kann.

Fridays for Future Jena und die anderen deutschen Ortsgruppen fordern also Bedingungen, die dafür sorgen, dass zukunftsfähig in die Wirtschaft investiert wird und dass das Wohl der Menschen, sowohl dieser als auch das der nachfolgenden Generationen, über Profite gestellt wird.

Mit klimafreundlichen Grüßen,
Fridays for Future, OG Jena


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