Metallteile entpuppten sich als alte Brunnenanlage

Leipzig. Entwarnung am Hauptbahnhof: die am Dienstag festgestellten Metallteile im Untergrund einer Baustelle haben sich als Überreste einer alten Brunnenanlage entpuppt. Spezialisten einer Bergungsfirma fanden die Metalteile am Freitagmorgen in einer Tiefe von fünf Metern an der Brandenburger Straße.

Seit 4.30 Uhr hatten sich die Arbeiter schichtweise zu der vermuteten Fundstelle vorgegraben, um 8.00 Uhr war dann klar, dass es sich bei den Metallteilen nicht um Kampfmittel handelt. Die Brandenburger Straße wird voraussichtlich im Laufe des Vormittags wieder für den Verkehr freigegeben.

Am Dienstag waren die Metallteile im Zuge einer Routineuntersuchung des Untergrunds der Baustelle entdeckt worden. Die Auswertung sowie der Fundort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ließen den Fund einer Fliegerbombe aus dem Krieg vermuten. Auf dieser Grundlage startete die Branddirektion gemeinsam Polizei und weitere Behörden die Vorbereitung für eine weiträumige Evakuierung des Areals. Im Ernstfall hätten rund 18.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.


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