Umsatzentwicklung im April 2020: -13,8 % zum Vormonat
Experimenteller Frühindikator aus Umsatzsteuervoranmeldungen zeigt aktuelle Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft

Wiesbaden. Die Corona-Pandemie hatte im April 2020 deutliche Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Der nominale (nicht preisbereinigte) Umsatz lag im April 2020 saison- und kalenderbereinigt 13,8 % niedriger als im Vormonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, setzt sich damit der Umsatzrückgang weiter fort.

Bereits im März 2020 war ein Rückgang von -7,5 % zum Vormonat zu verzeichnen. Diese Entwicklung zeigt ein neuer experimenteller Frühindikator für die Konjunkturentwicklung der gewerblichen Wirtschaft, der aus den monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen ermittelt wird. Er ermöglicht frühzeitige Aussagen zur Umsatzentwicklung, bevor die amtlichen Ergebnisse aus den Erhebungen nach Wirtschaftsbereichen vorliegen. Die gewerbliche Wirtschaft umfasst die Bereiche Industrie, Bau sowie Handel und Dienstleistungen.


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