Pixabay License
Anzeige

Oberbürgermeister trifft Verbände nach Wiedereröffnung der Gastronomie
Nutzung weiterer Flächen für Außengastronomie nach Absprache möglich

Potsdam. Bei einem Treffen mit den Verbänden DEHOGA Brandenburg, Handelsverband Berlin Brandenburg, IHK Potsdam, Handwerkskammer Potsdam sowie der Pro Potsdam GmbH und der städtischen Wirtschaftsförderung hat sich am Montag Oberbürgermeister Mike Schubert über die Situation der Gastronomiebetriebe in der Landeshauptstadt Potsdam nach der schrittweisen Wiedereröffnung ab dem 15. Mai 2020 informieren lassen und weitere Schritte zum gemeinsamen Vorgehen festgelegt.

„Wir wollen den Gastronomen in unserer Stadt einen möglichst optimalen Wiedereinstieg nach der Pandemie ermöglichen. Wir müssen und werden die Regeln zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus genau einhalten, wollen aber in diesem Rahmen auch einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb für die Gastronomen hinbekommen“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. „Dazu gehört eine optimale Ausnutzung der Außengastronomieflächen. Hier wollen wir einen größeren Platzbedarf, der durch die Abstandsregelungen entsteht, berücksichtigen und die Nutzung von weiteren Flächen unbürokratisch möglich machen. Dazu gehört auch, dass wir, da wo es sinnvoll und realisierbar ist, etwa in der Innenstadt vorübergehend ein paar Stellplätze für zusätzliche Tische und Stühle und nicht für PKWs nutzen. Wichtig ist aber, dass die Gastronomen sich hierfür mit der Landeshauptstadt in Verbindung setzen und das Vorgehen gemeinsam abstimmen“, so Schubert weiter.

Eine Vielzahl der Außenflächen sind bereits bis ans Optimum genutzt und z.B. aufgrund nötiger Rettungswege nicht erweiterbar. In der Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Mike Schubert wurden aber weitere Möglichkeiten diskutiert, wie z.B. in der Innenstadt Restaurantflächen mit benachbarten Schankwirtschaften, die noch nicht geöffnet haben dürfen, kombiniert werden können.

„Wir brauchen weiterhin den Ideenreichtum und die Kreativität unserer Gastronomen in der Stadt“, begrüßte auch Olaf Lücke, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Brandenburg den Ansatz. „Wir freuen uns über den unbürokratischen Ansatz der Verwaltung und rufen unsere Mitglieder auf, sich mit Vorschlägen an die Stadtverwaltung zu wenden“, so Lücke weiter.

ls direkter Ansprechpartner für Vorschläge aus der Gastronomie steht die Geschäftsstelle der Wirtschaftsförderung unter Tel: 0331 / 289-2820 oder unter wirtschaftsfoerderung@rathaus.potsdam.de zur Verfügung.

Im Rahmen der Möglichkeiten als städtische Gesellschaften haben bereits die Pro Potsdam GmbH und die Technologie- und Gewerbezentren Potsdam GmbH ihren Mietern Stundungsvereinbarungen in Aussicht gestellt. Auch bei weiteren einzelnen Härtefällen sei man um Lösungen bemüht, hieß es einvernehmlich aus den Geschäftsführungen.

Die Gesprächsrunde am Tisch des Oberbürgermeisters hat sich zu einem weiteren Gespräch nach der Sommerpause verabredet, um auf der Grundlage dann vorliegender Erfahrungen ggf. weitere Maßnahmen zu besprechen.

Anzeige

- weitere aktuelle Beiträge -

Keine Beiträge gefunden.

Anzeige


Anzeige