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Evangelische Kirche sammelt Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit

Erfurt. Die traditionelle Form der Haus- und Straßensammlung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) auf öffentlichen Straßen, Plätzen und an Haustüren ist in diesem Jahr mit Rücksicht auf die Gesundheit der Menschen nicht möglich. Stattdessen werden vom 22. bis 31. Mai in Geschäften und offenen Kirchen Sammelbüchsen für die Kinder- und Jugendarbeit stehen. Außerdem gibt es Spendenaufrufe im Briefkasten sowie bei Facebook unter dem Motto „Für starke Kinder“. Die einfachste und schnellste Möglichkeit, die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen, ist die Online-Spendensammlung der Evangelischen Jugend. Unter www.evangelischejugend.de/spenden startet eine überregionale Sammlung für den „Kinder- und Jugendförderplan“ sowie den „Hilfsbedürftigenfonds“ der EKM.

„Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht weiter. Das Virus hat zwar auch die Evangelische Jugend erwischt, doch Veranstaltungen fallen nicht überall aus, eine erstaunliche Vielfalt von Online-Aktivitäten für alle Altersgruppen ist entstanden. Und das ist gut so. Denn Kinder und Jugendliche leider besonders unter dem Kontakt- und Abstandsverbot“, sagt Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der EKM. „Wir sind dankbar und auch stolz auf die Aktiven in den Einrichtungen, Jugendverbänden und Kirchenkreisen. Denn da werden jetzt eifrig Angebote und Freizeitmaßnahmen für die Lockerungen geplant. Evangelische Jugendverbände sind aktiv! Das erlebe ich konkret bei vielen Beratungen, die das Kinder- und Jugendpfarramt anbietet. Doch trotz engagierter und kreativer Arbeit fehlen die Einnahmen aus den Aktionen und aus Kollekten. Spenden sind darum dringend nötig“, sagt der Landesjugendpfarrer.


Hintergrund:

Zweimal im Jahr findet auf dem Gebiet der EKM eine Haus- und Straßensammlung statt. Während die Frühjahrssammlung für die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt ist, wird im Herbst für die Arbeit der Diakonie gesammelt. Die Hälfte der Spendenerlöse der Frühjahrssammlung verbleibt in der sammelnden Kirchengemeinde oder Einrichtung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die anderen 50 Prozent gehen an den Kirchenkreis, der das Geld für überregionale Angebote im Kinder- und Jugendbereich verwendet. Die Kosten für Auslagen wie Plakate und Sammlerausweise trägt die Landeskirche, damit jeder Spenden-Euro in voller Höhe für junge Menschen eingesetzt wird.

Weitere Informationen im Internet: www.ekmd.de oder www.evangelischejugend.de.

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