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Vor dem Himmelfahrtswochenende, das traditionell von vielen Familien, aber auch größeren Gruppen zu Ausflügen und Wanderungen genutzt wird, weist Benjamin Koppe, Sicherheitsdezernent und Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, auf die geltenden Kontaktbeschränkungen hin. „Man darf zu zweit, mit den im gleichen Haushalt oder maximal einem weiteren Haushalt lebenden Personen unterwegs sein. Das gilt auch am Vatertag. In großen Gruppen unterwegs zu sein, ist dieses Jahr nicht möglich. Das ergibt sich aus der aktuell geltenden Thüringer Verordnung. Ein Alkoholverbot oder Bollerwagenverbot, wie es manche Kreise und Städte in Deutschland in Betracht gezogen haben, wird es für Jena nicht geben. Entscheidend ist vielmehr, dass die Menschen von sich aus Maß halten. Das kann man nicht mit einer Verordnung regeln, da ist jeder einzelne gefragt“, so Koppe. Die Jenaer Nahausflugsziele und das Umland laden auch in diesem Jahr zum draußen sein und Natur genießen ein, vorzugsweise mit der Familie. Weiterhin gilt bei Vatertagswanderungen die Regelung zur Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern, auch bei Zwischenstopps entlang der Wanderwege oder auf Wiesen und in Parks.

In den Gaststätten, die schon geöffnet haben, sind weiterhin die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. So müssen Tische mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt stehen und am Tisch dürfen ebenfalls nur Personen aus maximal zwei Haushalten gemeinsam sitzen. Überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies betrifft das Personal beim Bedienen und Abräumen, aber ebenso die Gäste beim Betreten und Verlassen der Gasträume sowie beim Verlassen des Sitzplatzes. Am Tisch muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auch die Registrierung der Besucher im innengastronomischen Bereich muss am Himmelfahrtswochenende fortgeführt werden.

Dezernent Benjamin Koppe greift zudem ein Anliegen der Lebensmittelhändler zur Vermeidung von  Menschenansammlungen vor und in den Geschäften zu auf, das an die Stadtverwaltung zur Weitergabe an die Öffentlichkeit herangetragen wurde: „Unsere Lebensmittelhändler plädieren dafür, nicht nur am Freitag nach dem Feiertag einkaufen zu gehen, sondern auch den morgigen Mittwoch sowie den Samstag für Einkäufe zu nutzen“, so Koppe.

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