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  • Rostocker räumen in der Biotonne auf
  • Plastik verschwindet nicht von allein

Rostock. Eine gemeinsame City Light Kampagne der Stadtverwaltung und der Stadtentsorgung Rostock GmbH wird vom 19. bis 26. Mai 2020 erneut in Rostock auf die Thematik „Kein Plastik in die Biotonne“ hinweisen.
Gemeinsam mit vielen anderen deutschen Städten räumt Rostock in der Biotonne auf. Plastiktüten bilden immer noch den größten Anteil störender Stoffe in den Biotonnen. Damit wird ein eigentlich 100 Prozent biologischer und verlustfreier Energiekreislauf maßgeblich gestört, denn aus Plastiktüten wird weder Bioenergie noch Qualitätskompost.

Erstmalig starten Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland gemeinsam eine große Aufklärungs- und Informationskampagne, um die Plastiktüte und die „kompostierbare Plastiktüte“ aus den Biotonnen zu verbannen. 2018 fiel der Startschuss für die Kampagne, an der sich inzwischen deutschlandweit 55 kommunale Entsorgungsbetriebe beteiligen.

Die Rostocker Stadtverwaltung und die Stadtentsorgung Rostock sind seit der ersten Stunde dabei. Das Problem mit Plastik im Bioabfall: in Mikroplastik zerfallen, können herkömmliche Plastiktüten nicht mehr aus dem Rohkompost getrennt werden. Sie landen so auf den Äckern, werden ins Grundwasser gespült und gelangen damit in die Nahrungskette.

Unter dem Motto“ #wirfuerbio-Biomüll kann mehr“ bündeln die Aktiven der Kampagne ihre Kräfte und wollen gemeinsam die Verunreinigung des Bioabfalls minimieren. Die Qualität der aus Bioabfall gewonnenen Komposterde soll deutlich gebessert werden. Das große Ziel ist die nachhaltige Verwertung von Bioabfällen, denn davon haben alle etwas, ökonomisch und ökologisch. „Machen auch Sie weiterhin mit und trennen Sie sich von Ihrer Plastiktüte, kein Plastik in die Biotonne“, unterstreicht Rostocks Senator für Infrastruktur, Umwelt und Bau Holger Matthäus.

Weitere Informationen erhalten Interessenten im Internet unter
www.wirfuerbio.de.

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