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Meine Beteiligung an der Demonstration am vergangenen Samstag in Gera war ein Fehler, schon deshalb, weil es den politischen Gegnern meiner Partei jede Möglichkeit bot, die berechtigten Anliegen einer kritischen Prüfung der aktuellen Regierungspolitik in der Corona Krise zu denunzieren und zu diffamieren.

Dass ich von einem Mitglied des Bundesvorstands meiner Partei, dem ich selbst angehöre, öffentlich der Verfassungsfeindlichkeit bezichtigt werde, macht mich nicht nur persönlich betroffen, sondern diskreditiert die Arbeit meines gesamten Landesverbandes in den letzten 30 Jahren.

Seit 14 Jahren bin ich Mitglied der FDP und habe mich für diese Partei mit meinem Namen, mit meiner Reputation und zuletzt auch mit meiner Existenz eingesetzt und dabei auch erhebliche Nachteile für mich und meine Familie in Kauf genommen, weil ich an die liberalen Grundwerte glaube.

Mein Mandat im Bundesvorstand der FDP, in das mich die Mehrheit des letzten Bundesparteitages gewählt hat, getragen vom Vertrauen meines Landesverbandes, werde ich bis Ende des Jahres ruhen lassen.

Ich will die überaus wichtige Arbeit dieses Gremiums meiner Partei nicht belasten und mir zudem klar werden, welche Rolle ich künftig in der Partei noch ausfüllen kann und will. Alles andere entscheiden die Freien Demokraten in Thüringen in eigener Verantwortung, ohne dass es dazu unerbetener Ratschläge von außen bedarf.

Thomas L. Kemmerich.

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