Anzeige

Hamburg. Nachdem ein Mann einen Supermarkt im Hamburger Hauptbahnhof betreten hatte, obwohl gegen ihn ein Hausverbot besteht, wurde er vom Ladendetektiv auf sein Fehlverhalten angesprochen. Daraufhin wurde der Ladendetektiv in rassistischer Weise beleidigt. Eine hinzugezogene Streife der Hamburger Bundespolizei stellte nach Überprüfung fest, dass gegen den „Hausfriedensbrecher“ ein Untersuchungshaftbefehl sowie drei weitere Fahndungsnotierungen verschiedener Staatsanwaltschaften zur Ermittlung des Aufenthaltsortes vorlagen.

Am 7. April gegen 20:00 Uhr erkannte der Ladendetektiv eines Supermarktes in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs einen 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen wieder, nachdem dieser den Supermarkt betreten hatte, obwohl gegen ihn ein Hausverbot besteht. Als der Ladendetektiv den 22-Jährigen darauf hinwies, dass er aufgrund des Hausverbotes den Supermarkt nicht betreten hätte dürfen, beleidigte dieser den 40-jährigen beninischen Staatsangehörigen in rassistischer Weise. Daraufhin wurden Beamte der Bundespolizeiinspektion Hamburg in den Supermarkt entsandt. Diese überprüften den Mann und stellten dabei fest, dass er aufgrund zahlreicher Fälle des Erschleichens von Leistungen und Diebstahls mittels Untersuchungshaftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war. Zudem bestanden gegen ihn Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaften Hamburg und Lübeck wegen „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“, wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Mann wurde verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Hamburger Untersuchungshaftanstalt überstellt. Ferner wurden gegen ihn Strafverfahren wegen Beleidigung und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Anzeige

- weitere aktuelle Beiträge -


Anzeige

Keine Beiträge gefunden.

Anzeige