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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) für alle Schulen geöffnet, die nicht auf vergleichbare digitale Angebote des Landes oder des Schulträgers zurückgreifen können. Das berichtet der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU). „Die Schul-Cloud des HPI ist eine wichtige, ergänzende und befristete Soforthilfe des Bundes, damit in Zeiten der vermehrten Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie, Bildungsinhalte auch weiterhin vermittelt werden können“, betont Schipanski, der auch Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung ist. Bei der Schul-Cloud handelt sich um eine digitale Infrastruktur, die Zugriff auf digitale Lehr- und Lernangebote ermöglicht. „Im Rahmen der jetzigen Erweiterung der HPI-Schul-Cloud besteht für alle Schulen die Möglichkeit, das Angebot zu nutzen und ich möchte alle Direktoren ermutigen, dies jetzt zu nutzen und sich anzumelden.“, freut sich Schipanski und empfiehlt der Landesregierung eindringlich, die Schul-Cloud auch nach der Corona-Krise weiterhin flächendeckend anzubieten und auszubauen und die entsprechenden finanziellen Mittel im Haushalt aber auch beim zuständigen Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) bereit zu halten. „In dieser außergewöhnlichen Zeit sehen wir nun, warum die Digitalisierung gerade im Bildungssystem so ungeheuer wichtig ist. Leider hinkt der Freistaat Thüringen noch hinterher. Hier besteht offensichtlich dringender Handlungsbedarf“, mahnt der Bundestagsabgeordnete. Das Hasso-Plattner-Institut bittet interessierte Schuleiterinnen und Schulleitern aus dem Freistaat sich direkt an das ThILLM zu wenden. Weitere Informationen findet man unter http://www.hpi.de.
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