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Die Wirtschafftsweisen haben in einem Sondergutachten die wirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie für Deutschland analysiert. Sie entwickelten die drei Risikoszenarien V, U und L. Im schlimmsten Fall würde demnach das BIP um 5,4 Prozent im Jahr 2020 zurückgehen. DIW-Präsident Marcel Fratzscher beurteilt die Lage bei Inside Wirtschaft kritischer: „Das sind recht optimistische Prognosen des Sachverständigenrats. Für die Prognosen gibt es eigentlich die Wirtschaftsforschungsinstitute, die da viel mehr Expertise haben und die natürlich auch andere Zahlen produzieren.“ Staaten und Notenbanken stellen jetzt Milliarden als Hilfsmaßnahmen zur Verfügung. Führen die enormen Staatsschulden am Ende zu einer Hyperinflation? „Wir sollten uns keine Sorge um Inflation machen. Die ungleich größere Sorge heißt Deflation. Fallende Preise, eine anhaltende Depression“, so der DIW-Präsident. Mit Blick auf die Reaktion der EU-Staaten und auch zukünftige Exporte sagt Fratzscher bei Chefredakteur Manuel Koch: „Die Antwort auf die Krise ist in fast allen Fällen national. Das ist in der Tat eine Tragödie. Dass wir in solch schwierigen Zeiten wieder in unsere alten Denkmuster national, in Deutschland sogar regional oder lokal verfallen. Das ist absolut schädlich. Unsere Wirtschaft lebt von offenen Grenzen. Deshalb muss es auch in unserem Interesse sein, Italien oder Spanien zu helfen.“

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