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Coronavirus: Insgesamt 1.511 bestätigte COVID-19-Fälle in Brandenburg statistisch erfasst

Potsdam. In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 59 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 1.511 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 06.04.2020, 16:00 Uhr).

Landkreis / kreisfreie StadtVeränderung 24-h-VergleichZahl bestätigter Fäll
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 06.04., 16:00 Uhr

verstorben
Barnim+111202
Brandenburg a. d. Havel 331
Cottbus 34 
Dahme-Spreewald+51222
Elbe-Elster 521
Frankfurt (Oder) 14 
Havelland+111031
Märkisch-Oderland+61141
Oberhavel+41412
Oberspreewald-Lausitz+331 
Oder-Spree+285 
Ostprignitz-Ruppin 26 
Potsdam+927314
Potsdam-Mittelmark+52046
Prignitz+215 
Spree-Neiße 51 
Teltow-Fläming+171 
Uckermark 221
Brandenburg gesamt+591.51131

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

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