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Magdeburg. Am 29. März 2020, gegen 21:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg zu einem Regionalexpress gebeten, der aus Frankfurt/Oder kam. In der Bahn befanden sich zwei männliche Personen, die ohne Fahrschein und Ausweispapiere waren und sich verbal aggressiv gegenüber dem Zugpersonal äußerten.

Bei der Identitätsfeststellung durch die Beamten am Hauptbahnhof Magdeburg klagte einer der Männer, ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger, über Herzschmerzen und Atemnot. Auch wegen seines Atemalkoholgehaltes von 2,55 Promille wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert.

Die Rettungssanitäter stellten bei dem Mann zudem eine erhöhte Temperatur fest und stuften den 35-Jährigen als Corona-Verdachtsfall ein. Er wurde in ein Krankenhaus mitgenommen, indem dieses überprüft werden soll. Das Ergebnis steht noch aus.

Bei dem zweiten Mann, einem 50-jährigen Letten, wurden keine Symptome festgestellt und er konnte nach allen notwendigen polizeilichen Maßnahmen und dem Ausfüllen einer Aussteigerkarte seinen Weg fortsetzen. Beide Männer erhalten Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen. Von den handelnden drei Beamten wurden zwei in häusliche Quarantäne bis zum Ergebnis des Tests gesetzt. Die übrigen Reisenden hatten keinen Kontakt zu den beiden Männern und auch das Zugpersonal hielt sich an den notwendigen Sicherheitsabstand.

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