Pixabay License
Marktplatz

Bad Berka. Die Zentralklinik ist auf eine stationäre Versorgung von Patienten mit COVID-19-Infektionen gut vorbereitet. „Sowohl die ambulante Aufnahme als auch die stationäre Normal- und Intensivversorgung ist gesichert. Wir haben dazu eine Spezial-Ambulanz und eine auf steigende Patientenzahlen ausgerichtete stationäre Versorgung auf einer speziellen Station eingerichtet“, erklärt Robert Koch, Geschäftsführer.

Patienten mit schweren respiratorischen Symptomen einer Coronavirus-Infektion wie Husten, Fieber und Atemnot werden in der neu errichteten Corona-Aufnahmeambulanz im Funktionsgebäude aufgenommen und versorgt. „Diese Ambulanz ist nicht für Menschen mit einfachen Grippe- oder Erkältungssymptomen vorgehsehen, die in ambulanten Bereich versorgt werden sollen, sondern für Patienten, die krank sind und sehr wahrscheinlich eine stationäre Behandlung bedürfen. Wir führen daher keine Tests bei Verdachtsfällen durch, wenn eine stationäre Behandlung nicht notwendig erscheint “, erklärt Prof. Dr. med. Waheed Karzai, Ärztlicher Direktor. Der Zugang zu dieser Ambulanz befindet sich gegenüber dem Parkplatz 3. Dort sind auch Anfahrten von Rettungsdiensten möglich. Die Patienten werden von geschultem Personal des pflegerischen und ärztlichen Dienstes betreut und sind durch die räumliche Trennung von anderen Patienten der Notaufnahme isoliert. Das Notfallzentrum für alle anderen Patienten steht weiterhin zur Verfügung.

Marktplatz

Ebenfalls im Funktionsbau der Zentralklinik entsteht eine Station für Patienten, die an Corona-Virus erkrankt sind, die von den Mitarbeitern der Intensivstationen versorgt wird. Damit wird sichergestellt, dass es keinen Kontakt zwischen diesen Patienten und den anderen Patienten der Zentralklinik gibt. „Wir haben Operationen, die geplant waren, die aber keinem Zeitdruck unterliegen, zurückgestellt. Weiterhin werden wir natürlich Patienten behandeln, die z.B. die herzchirurgisch oder tumorchirurgisch operiert werden müssen, da diese Eingriffe keinen langen Aufschub dulden. Auch Behandlungen bei Infektionen oder Frakturen werden weiterhin fortgeführt. Uns geht es auch darum, die personellen, räumlichen und materiellen Kapazitäten im Blick zu haben“, erklärt Prof. Karzai, Ärztlicher Direktor.

Seit Anfang März arbeitet ein Krisenstab aus Ärzten, Pflegekräften und Verwaltung an Pandemie-Plänen für die Klinik. Bereits Anfang des Jahres wurden nach Bekanntwerden der Fälle in China und später in Italien Vorsorgemaßnahmen getroffen. „Viele Mitarbeiter haben sich in den letzten Wochen sehr engagiert. Es hat sich gezeigt, dass wir alle gemeinsam auch in Krisensituationen fachlich und sozial gut zusammenarbeiten“, erklärt Christiane Jähnert, Pflegedirektorin.

Marktplatz

- weitere Beiträge -

Keine Beiträge gefunden.

Marktplatz