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Jena. Die Stadtverwaltung Jena bündelt ihre Kräfte, um die Corona-Krise zu bewältigen.

Dazu Bürgermeister Christian Gerlitz: „Wir befinden uns derzeit in einer absoluten Ausnahmesituation, die uns vor große Herausforderung stellt. Wir haben verwaltungsintern eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um uns an die Situation anzupassen und handlungsfähig zu bleiben. Diese lassen sich unter drei Schlagworte zusammenfassen: bündeln, separieren und schützen.“

Bündeln:

Kritische Bereiche werden gestärkt, die derzeit von besonderer Bedeutung sind. Hierzu zählt allen voran der Fachdienst Gesundheit.

»Die gesamte Stadtverwaltung agiert nun als verlängerter Arm des Gesundheitsamtes, dieses ist der Taktgeber unseres Handels. Alle verfügbaren Ressourcen werden dem Bereich zur Verfügung gestellt. So können wir schnell und der Situation angemessen reagieren,« führt Bürgermeister Gerlitz aus.

Beschäftigte, die sich bisher um Veranstaltungen oder die Gremienarbeit gekümmert haben, helfen jetzt unter anderem bei der Terminvermittlung zur Fiebersprechstunde oder beantworten Fragen, die per E-Mail oder Telefon eingehen. Alleine bei den städtischen Hotlines arbeiten bereits über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und der Service wird beständig weiter ausgebaut. Jeden Tag werden weitere Beschäftigte geschult, um Bürgeranfragen gezielt beantworten zu können.

Separieren:

Neben der Vermeidung von persönlichen Treffen, wird auch verstärkt auf die räumliche Trennung gesetzt. Zum Beispiel werden Beratungsräume jetzt als Büros genutzt. Zudem wurden die Bereiche, die derzeit eine besonders wichtige Funktion innehaben, separiert. So ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in ein anderes Gebäude gezogen, um eine räumliche Trennung vom Oberbürgermeister und dem Rechtsamt zu erreichen.

Schützen:

Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, hat sich auch die Arbeitsweise in der Stadtverwaltung geändert. So wird auf persönlichen Kontakt möglichst verzichtet. Statt sich zu treffen, wird telefoniert oder es werden E-Mails geschrieben. An Stelle von Beratungen finden Video- und Telefonkonferenzen statt. Auf diese Weise können auch die Beschäftigten, die von Zuhause aus arbeiten, gut mit eingebunden werden.

Bürgermeister Gerlitz: „Ich bin sehr stolz auf die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung. Alle gehen über ihre Grenzen hinaus und arbeiten mit unglaublichem Engagement, um diese Krise zu managen. Wir sind darauf angewiesen, dass alle mitziehen und sich an die Anordnungen für den Schutz der Bevölkerung halten.

Es ist schwierig für uns alle, bleiben wir solidarisch!“


Fiebersprechstunde
Die Stadt Jena hat eine Fiebersprechstunde eingerichtet.

Hierhin können sich Personen wenden, die Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen aufweisen.
Es werden nur Personen angenommen, die als Corona-Verdachtsfälle eingestuft werden. Dies wird vorab telefonisch abgeklärt.

Die Fiebersprechstunde, die von der Kassenärztlichen Vereinigung in Kooperation mit der Stadt organisiert wird, führt auch Tests auf das Coronavirus durch. Es wird darauf hingewiesen, dass nur nach einer Terminvereinbarung Personen in die Fiebersprechstunde vorgelassen werden.

Anmeldungen erfolgen nur über die Telefonnummer: 03641 493333. Die Nummer ist erreichbar:
Montag – Freitag: 08:00 – 19:00 Uhr
Wochenende: 09:00 – 15:00 Uhr
Reisen Sie individuell und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Fiebersprechstunde an.


UPDATE, 20. März, 20:00 Uhr.

Allgemeinverfügung Jena Betretungsverbot Vom 20.03.2020


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