Foto: Ann Bünger, Weimar Mit freundlicher Genehmigung.
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„Konzert für Buchenwald“

Weimar. Am kommenden Montag, 27. Januar 2020, ist die Rauminstallation „Konzert für Buchenwald“ von Rebecca Horn im Straßenbahndepot am alten E-Werk von 11 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Anlass ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Die Installation entstand im Rahmen des Europäischen Kulturstadtjahres 1999 in Weimar. Auf einem kurzen Schienenstrang stapeln sich alte, gebrauchte Musikinstrumente samt den dazu gehörigen Lederkoffern. Die Inszenierung dieses stillen Konzerts wurde speziell für den etwa 150 Quadratmeter großen, fensterlosen Raum des ehemaligen Straßenbahndepots konzipiert und ist somit mit dem Raum untrennbar verbunden. Durch ihren Bezug zu Buchenwald ist auch der Standort Weimar für die Installation von zentraler Bedeutung. Die international beachtete Arbeit gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für das Thema Holocaust in der zeitgenössischen Kunst in Deutschland.

Die Installation wurde 2002 für die Klassik Stiftung Weimar mit großzügiger Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes mit seinem Sparkassen-Kulturfonds sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Landesbank Hessen-Thüringen, der SV Sparkassen-Versicherung und der Sparkasse Mittelthüringen angekauft.

Ausstellungsdaten | Sonderöffnung

„Konzert für Buchenwald“
Rauminstallation von Rebecca Horn
Montag, 27. Januar 2020 ǀ 11–17 Uhr
Straßenbahndepot am alten E-Werk
Am Kirschberg 4 | 99423 Weimar

Der Eintritt ist frei.


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