Chemnitz dankt der Jury für die Hinweise

Chemnitz. Die europäische Jury zur Vergabe des Titels Europäische Kulturhauptstadt 2025 hat heute ihre Berichte über die einzelnen Bewerber veröffentlicht. In diesen Berichten stehen Hinweise für die Bewerber, wo die Jury Stärken und Schwächen der jeweiligen Bewerbung sieht.

Der Projektleiter der Chemnitzer Bewerbung, Ferenc Csák, sagte dazu: „Wir danken der Jury für ihre detaillierte Rückmeldung. Die Anregungen arbeiten wir gerne in unser zweites Bewerbungsbuch ein. Unser Ziel ist es, im November den Titel als Europäische Kulturhauptstadt 2025 zu gewinnen. Dafür werden wir als Stadt und Stadtgesellschaft und zusammen mit der Region rund um Chemnitz in den kommenden Monaten alle Kräfte bündeln und einsetzen.“

Die nächste Bewerbungsphase erfordert noch einmal besondere Anstrengungen in der konzeptionellen Arbeit. Sechs Kriterien sind entscheidend: die Langzeitstrategie, die europäische Dimension, kulturelle und künstlerische Inhalte, die Umsetzungsfähigkeit, die Einbindung der Gesellschaft und die verwaltungsmäßigen Kapazitäten.

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An all diesen Punkten arbeite das Team des Kulturhauptstadtbüros bereits intensiv, so Csák weiter. Auch werde eine viel stärkere Information und Einbindung der Stadtgesellschaft auf vielen Veranstaltungen in den kommenden Monaten erfolgen, um allen die große Chance auf den Titel nahe zu bringen.

„Chemnitz und die Region haben mit dem Erreichen der zweiten Runde eine einmalige Chance, den Entwicklungsturbo anzuwerfen. Dies wollen wir unbedingt nutzen“, so Ferenc Csák.

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