Nordhausen. Infrastrukturstaatssekretär Dr. Klaus Sühl hat am 10.01. einen Förderbescheid über 3,5 Mio. Euro an die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz übergeben. Die Mittel kommen aus dem Innenstadtstabilisierungsprogramm (ISSP).
14 neue Wohnungen werden in der Innenstadt von Nordhausen entstehen. „Die neuen Wohnungen sind vor allem auf die Anforderungen einer alternden Gesellschaft ausgerichtet. Fast alle Wohnungen werden barrierefrei sein“, sagte Staatssekretär Sühl in Nordhausen.

Die Wohnungen haben einen moderaten Mietpreis (6,65 €/m²), unterliegen aber nicht der Belegungsbindung. Damit das Projekt trotzdem mit Mittel aus dem Sozialen Wohnungsbau unterstützt werden konnte, hat sich die WBG Südharz bereiterklärt, andere Wohnungen aus ihrem Bestand für 20 Jahre in die Belegungsbindung zu nehmen. In diese können dann Mieterinnen und Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein einziehen. „Wir haben unsere Wohnungsbauprogramme evaluiert und versprechen uns von diesem Förderinstrument einerseits, dass weniger Wohnungen aus der Belegungsbindung fallen und damit dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen und andererseits, dass der Neubau von Wohnungen den Wohnungsmarkt insgesamt entlastet. Die WBG Südharz ist das erste Unternehmen, das dieses Angebot genutzt hat“, sagte Sühl.

Die 14 neuen Wohnungen entstehen direkt im Kreuzungsbereich Stolberger Straße und Richard Wagner Straße. Elf Wohneinheiten sind barrierefreie Wohnungen und zwei haben uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbare Räume. Hinzu kommen eine Tiefgarage und Balkone, Loggien, bzw. Terrassen die ebenfalls schwellenlos ausgebildet werden. Das trifft auch auf alle Bäder zu (bodengleiche Duschen). Die barrierefreien und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Bäder verfügen über die notwendigen Bewegungsflächen und erfüllen alle sonstigen Anforderungen (Stütz- und Haltesysteme). Auch energetisch wird das Gebäude auf dem neuesten Stand sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 4,6 Millionen Euro, der Fördermittelanteil auf über 3,5 Millionen Euro (davon Förderdarlehen: 2,8 Millionen Euro, Baukostenzuschuss ca. 660.000 Euro).


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