Mit sofortiger Wirkung hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock heute den Trägern der Kindertagesstätten „Wiesenzwerge“ in Warnemünde und „Gutshaus“ in Toitenwinkel die Betriebserlaubnis entziehen müssen.

Nach Einschätzung des Amtes für Jugend, Soziales und Asyl gibt es erheblichen Grund zur Annahme, dass der Kinderschutz in beiden Einrichtungen  nicht ausreichend gewährleistet ist. Aktuelle Erkenntnisse im Ergebnis staatsanwaltschaftlicher Untersuchungen haben diesen Schritt leider erforderlich gemacht.

„Das Jugendamt ist per Gesetz dazu verpflichtet zu garantieren, dass es keine Gefährdung des Kindeswohls in Einrichtungen der Jugendhilfe, also auch in Kindertagesstätten, geben darf. Im Falle des weiteren Betriebes der beiden Kindertagesstätten kann diese Garantie aus derzeitiger Sicht leider nicht mehr geben werden“, erklärt Steffen Bockhahn, Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock bietet für die betroffenen Kinder ab morgen früh (Donnerstag, 9. Januar 2020) eine vorübergehende Betreuung in einer anderen Einrichtung an und wird sich gemeinsam mit den Eltern um dauerhafte Lösungen bemühen. In vier Rostocker Kindertageseinrichtungen wird dort zunächst eine Betreuung gewährleistet. „Ich danke den Trägern der vier Einrichtungen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diese so kurzfristige Hilfe binnen Stunden“, unterstreicht Senator Steffen Bockhahn.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Jugend, Soziales und Asyl stehen morgen heute ab 6.30 Uhr an den beiden Kitas bereit, informieren über die Situation und vermitteln die Eltern und Erziehungsberechtigten an die zunächst vorübergehend genutzten Einrichtungen.

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