Öffentlicher Vortrag des Historikers Andreas Wirsching am 8. Januar 2020

Berlin. Aktuelle Forschung zur Entstehung des Nationalsozialismus und der Rolle Adolf Hitlers sind Gegenstand eines Vortrags von Prof. Dr. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin) am 8. Januar 2020 an der Freien Universität Berlin. Der Historiker stellt neue Forschungstendenzen vor, prüft Geschichtsbilder und untersucht das Verhältnis zwischen Hitler und den Deutschen mit Blick auf gegenwärtige gesellschaftspolitisch relevante Fragen. Der Vortrag mit dem Titel „Hitler und die Deutschen in der aktuellen Forschung“ ist Teil der Ringvorlesung „L’actualité du nazisme. Deutsch-französische Perspektiven aus Kultur und Wissenschaft“ des Frankreichzentrums an der Freien Universität.

Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt frei.

Der Historiker Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin sowie Professor für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, widmet sich vor allem der Erforschung des wechselvollen 20. Jahrhunderts – aus deutscher wie auch aus französischer Perspektive. Dabei befasst er sich unter anderem mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Faschismus und Kommunismus von 1918 bis 1945 sowie mit der deutschen und europäischen Geschichte ab den 1970er Jahren. Andreas Wirsching ist stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Zeit und Ort

8. Januar 2020 um 18.15 Uhr
Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube, Raum KL 32/123, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Anfahrt: U3 Dahlem Dorf oder Freie Universität (Thielplatz); Bus 110, X83

Weitere Informationen

Die Veranstaltungen der Vorlesungsreihe „L’actualité du nazisme. Deutsch-französische Perspektiven aus Kultur und Wissenschaft“ finden jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr und in deutscher oder französischer Sprache statt.
www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we05/institut/news/Ringvorlesung-FZ_Wintersemester-2019_20.pdf

Alle weiteren Termine der Reihe

15.1. Gideon Botsch (Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam)
„Vu de droite“ – Die deutsche extreme Rechte nach 1945: Ihre Entwicklung und ihr Verhältnis zu Frankreich

22.1. Meike Hoffmann (Freie Universität Berlin):
Hildebrand Gurlitt als Kultur- und Propagandamitarbeiter des Deutschen Instituts in Frankreich zu Beginn der Besatzungszeit

29.1. Nicole Colin (Universität Aix-Marseille/Universiteit van Amsterdam):
„Am Ende kommen Touristen“: Mediale Transformationen des Holocaust im heutigen französischen Theater

5.2. Aurélie Barjonet (Université de Versailles) :
La Shoah dans la littérature française contemporaine – l’exemple de la génération des petits-enfants. Vortrag in französischer Sprache.


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