Freistaat Thüringen und soziokulturelles Wohnprojekt erzielen Einigung über Immobilie am „Inselplatz 9a“ in Jena

In der Auseinandersetzung zwischen dem soziokulturellen Wohnprojekt „Die Insel“ und dem Freistaat Thüringen um den geplanten Abriss der Immobilie am Inselplatz 9a in Jena ist heute eine Einigung erzielt worden. Die verbliebenen Bewohner haben eingewilligt, die von ihnen trotz Kündigung und Räumungsklage genutzten Wohnungen in dem Gebäude bis zum 31.12.2019 zu verlassen. Sie finden in der ehemaligen Ausfluggaststätte „Carl August“ ein neues Domizil für das von ihnen betriebene soziokulturelle Zentrum, das von der Stadt Jena unterstützt wird. Dazu werden sie die Immobilie vom derzeitigen Besitzer mieten bzw. mit dem künftigen Eigentümer LEG Thüringen einen Erbbaurechtsvertrag abschließen. Der Freistaat Thüringen nimmt im Gegenzug seine Räumungsklage gegen die beiden Bewohner zurück.

Mit dem Freizug des Anwesens am Inselplatz 9a ist die letzte Hürde für den Beginn der Bebauung des Inselplatzes als Hochschulcampus der Friedrich-Schiller-Universität Jena nunmehr genommen. Im Frühjahr 2020 soll mit dem Ausheben der Baugrube der offizielle Startschuss für das rund 188 Millionen Euro teure Großvorhaben fallen. Es besteht aus vier Teilvorhaben, wobei am Standort des jetzigen Inselplatzes 9a das künftige Institut für Psychologie entstehen wird.

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