Berlin. Aufgrund einer technischen Störung am Donnerstag konnten Zahlungen an und von einigen Kunden nicht durchgeführt werden. Der Fehler ist behoben, dennoch gibt es Auswirkungen für die Betroffenen. Was ist passiert? Und: Was unternehmen wir?

Das Wichtigste vorab:

Einige Kunden sind von Verzögerungen im Zahlungsverkehr betroffen.
Offene Transaktionen wurden inzwischen mehrheitlich verarbeitet.
Finanzielle Schäden werden gegen Nachweis erstattet.
Die Behebung der technischen Störung gestaltete sich umfangreicher als ursprünglich angenommen. In diesem Zusammenhang werden jetzt bislang unbearbeitete Datenpakete abgearbeitet.

Was ist passiert?

Am vergangenen Donnerstag sorgte eine technische Störung bei einigen Kunden für Probleme im Zahlungsverkehr.

Der aktuelle Zahlungsverkehr ist dadurch nicht betroffen und läuft ohne Einschränkungen.

Was haben wir unternommen?

Nach Behebung der Störung wurden bereits am Folgetag die offenen Transaktionen nach und nach abgearbeitet. Ein Großteil ist inzwischen erfolgreich verbucht.

Die Behebung der Störung gestaltete sich allerdings umfangreicher als ursprünglich angenommen. Daher werden aktuell Zahlungsaufträge abgearbeitet, die bislang noch nicht durchgeführt werden konnten

Wer ist betroffen?

Betroffen sind insbesondere Transaktionen von Sparkassenkonten zu Bankinstituten außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. Dies kann mehrere zehntausend Kunden betreffen.

Wie lange dauert das Beheben der Störung noch?

Im Einzelfall kann es noch bis Ende der Woche dauern, bis die Gelder bei den Kunden eingehen.

Welche Services waren betroffen und welche nicht?

Aufgrund der technischen Störung standen am Donnerstag folgende Services nicht zur Verfügung: SEPA-Überweisungen, Lastschriften und die Verbuchung von Kartentransaktionen. Die Ausführung von Echtzeit-Überweisungen und Individual-Zahlungsverkehr war von der Störung nicht betroffen und konnte normal abgewickelt werden.

Wurde die technische Störung behoben?

Am Freitagmorgen konnte die technische Störung behoben werden. Der Service wurde unmittelbar wieder hochgefahren und die offenen Transaktionen wurden überwiegend am Freitag sowie im Laufe des Montags und Dienstags bearbeitet.

„Wir bitten die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und arbeiten mit Hochdruck daran, die noch offenen Transaktionen schnellstmöglich zu verarbeiten“, erklärt Sven Matthiesen, Leiter Vorstandsstab und Konzernstrategie der Helaba.

„Ursache für die Störung war ein trotz Absicherung eingetretener Defekt in einer zentralen Komponente zur Verarbeitung von Zahlungsverkehrstransaktionen. Ein Cyberangriff kann ausgeschlossen werden. Wir werden gemeinsam mit dem Hersteller der betroffenen Komponente nun die Ursache ermitteln, um künftige Störungen zu verhindern“, erklärt Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der der Finanz Informatik Technologie Service.

Bekomme ich meinen finanziellen Schaden ersetzt?

Kunden, denen ein finanzieller Schaden entsteht, wird die Helaba gegen einen entsprechenden Nachweis diesen Schaden ersetzen. Dazu wenden sich betroffene Sparkassenkunden bitte an ihre kontoführende Sparkasse. Betroffene Kunden von Bankinstituten außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe können ihren Schaden direkt bei der Helaba geltend machen. Ein entsprechendes Formular kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: Sparkasse.

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