Erfurt. Am Dienstag, dem 3. Dezember, öffnen die Erfurter Geschichts- und Kunstmuseen, das Naturkundemuseum und das Museum für Thüringer Volkskunde bei freiem Eintritt wieder ganztägig ihre Türen. Besucht werden können die Sonderausstellungen und die ständigen Sammlungen der Museen.

Das Angermuseum lädt zu einem Kunstbummel durch das Erfurt um 1800 ein. In der Ausstellung „Aufmunterung zur Kunst. Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim“ werden Stadtansichten und Landschaften rund um Erfurt gezeigt.

Bei einem Ausflug nach Molsdorf besteht die Möglichkeit, die kürzlich eröffnete Sonderausstellung „Albrecht Tübke. Die Anmut des Realen“ und die barocken Schlossräume zu besuchen. Die Schlossräume sind stündlich von 10:00 bis 17:00 Uhr zur Besichtigung geöffnet.

In der Galerie Waidspeicher setzen sich Studierende des Fachbereichs Kunst der Universität Erfurt in ihrer künstlerischen Praxis mit dem Thema Ausstellung auseinander.

Die Kunsthalle zeigt mit der Ausstellung „Aggroschaft – Marc Jung & the Gang“ Werke eines international bekannten Erfurters. Jung stellt ca. 40 Exponate, hauptsächlich Street-Art-Werke auf Leinwand, gemalt und gesprayt, aus. Mit Marcus Glahns Ausstellung „Was soll man?“ ist außerdem eine fotografische Untersuchung der deutschen Minderheit in Rumänien in der Kunsthalle zu betrachten.

Die Alten Synagoge zeigt, neben der Dauerausstellung, die Sonderausstellung „Perspektiven – Die Alte Synagoge in Erfurt“. Zu sehen sind Fotografien vom Marcel Krummrich und Ulrich Kneise.

Im Stadtmuseum geben Kinderzeichnungen in der Ausstellung „Zuhause in Erfurt – Kinderzeichnungen aus Erfurt und aller Welt“ Einblick in eine Welt jenseits bekannter Darstellungen aus Reiseführern. Sie zeigen die Welt mit den neugierigen Augen eines Kindes.

Das Museum für Thüringer Volkskunde lädt den Besucher ein, Farbbetrachtungen der besonderen Art in der Ausstellung „Blau & Blaues“ zu erkunden. Zudem besteht die Möglichkeit, in der Vorweihnachtszeit einen Workshop zu Textilen Geschenkverpackungen zu besuchen. „Furoshiki“ – so nennen die Japaner ihre Einwickeltücher – lassen sich individuell herstellen und machen jedes Nikolaus- oder Weihnachtspräsent zum Unikat.


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