Journalismus auf dem Prüfstand
Diskussion mit der Journalistin und Fernsehmoderation Marietta Slomka am 19. November um 10 Uhr an der Freien Universität Berlin

Berlin. Die gesellschaftliche Rolle des politischen Journalismus sowie das Selbstverständnis von Journalistinnen und Journalisten stehen im Zentrum einer Diskussion am 19. November um 10 Uhr an der Freien Universität Berlin. An der Veranstaltung mit dem Titel „Journalismus – braucht man das oder kann das weg?“ teilnehmen werden die Journalistin und Fernsehmoderatorin Marietta Slomka, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Margreth Lünenborg (Freie Universität Berlin) sowie der Journalist Nico Fried (Süddeutsche Zeitung). Veranstaltet wird die Diskussion vom Center for Media and Information Literacy (CeMIL) des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität; Kooperationspartner sind die Süddeutsche Zeitung (SZ) und Jetzt, das junge Magazin der SZ. Sie ist öffentlich, der Eintritt frei.

„Freie Medien, die einen verlässlichen Überblick über die Lage der Nation und der Welt ermöglichen, sind in Zeiten der digitalen Informationsflut wichtiger denn je“, betont Prof. Dr. Carola Richter vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Dennoch häuften sich Angriffe auf unabhängige Zeitungen und Sender in Europa und den USA, die lange als Bastionen der Pressefreiheit galten. Zudem hätten in Deutschland viele Menschen das Gefühl, von großen Medien nicht mehr angemessen vertreten zu werden. Welche Auswirkungen hat die Berichterstattung auf die Einstellung des Publikums gegenüber dem Journalismus? Was lässt sich Personen entgegensetzen, die an freiem Journalismus zweifeln oder ihn attackieren? Welcher Verantwortung wollen und müssen Journalistinnen und Journalisten gerecht werden? Und wie versuchen sie, ihr Selbstverständnis von Journalismus in der täglichen Arbeit umzusetzen? Über diese und weitere Fragen sprechen Nico Fried, Prof. Dr. Margreth Lünenborg und Marietta Slomka.

Die Veranstaltung ist Auftakt einer Reihe, in deren Rahmen Journalistinnen und Journalisten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über aktuelle Themen sowie Herausforderungen des Journalismus diskutieren. Der nächste Termin findet am 13. Januar 2020 statt und trägt den Titel „Doping vom Staat und Korruption bei der Fußball-WM: Wenn sich investigativer Sportjournalismus mit den Mächtigen anlegt. Hajo Seppelt im Gespräch“.

Zeit und Ort

  • Dienstag, 19. November, von 10 Uhr bis 12 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal C, Garystraße 35, 14195 Berlin
    (U-Bhf. Freie Universität/Thielplatz, U3)

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