Jena. Das Warten hat ein Ende: Am 22. November findet in Jena zum 7. Mal die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch an der Ernst-Abbe-Hochschule können sich die Gäste auf Angebote für die ganze Familie freuen.

Neben den wissenschaftlichen Experimenten aller Hochschulfachbereiche in den Foyers und Laboren gibt es auch eine große Bandbereite an Vorträgen: 19.00 Uhr kann man in Hörsaal 1 (Haus 3) erfahren, was Jonglieren mit Mathematik zu tun hat. Wie die Arbeit einer Hebamme und Wissenschaft zusammengehen, erklärt der Vortrag im gleichen Hörsaal um 20.00 Uhr.

Im Physikhörsaal der EAH (Hörsaal 2, Haus 5) startet gleich 18.00 Uhr ein „Experimentelles Physik-Quiz“, gefolgt von der Frage nach dem Sinn des neuen Mobilfunkstandards „5G“ um 19.00 Uhr.

Erfahrungsgemäß dürfen die kleinen Gäste in der Langen Nacht der Wissenschaften mal etwas länger aufbleiben. Dann sollten sie die Tricks von Spiderman, Magneto und Darth Vader nicht verpassen: Physik in Comics und Filmen gibt es 20.00 Uhr, ebenfalls in Hörsaal 2. Schließlich ist dort um 21.00 Uhr die Runde frei für Diskussionen über künstliche Intelligenz und Ethik bei dem Vortrag „HAL und der Schmetterling oder ethische Fragen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz“.

Nebenan in Hörsaal 3 (Haus 5) wird um 18.30 Uhr gefragt, ob Inklusion möglich ist, was wir über „Behinderungen“ wirklich wissen und was eine Beeinträchtigung zur Behinderung macht. Im gleichen Hörsaal schließt sich 20.30 Uhr ein Vortrag zu aktuellen Trends in der Medizintechnik mit Beispielen aus der Region Mitteldeutschland an.

In Hörsaal 6 (Haus 4) wird bereits um 19.30 Uhr gefragt, ob wir den Menschen zukünftig noch brauchen: „Ex machina? Künstliche Intelligenz“ heißt die Fragereise mit Hollywood in eine allzu nahe Zukunft. Auf die Entwicklung der Jenaer Klimadaten geht der dort anschließende Vortrag um 20.30 Uhr ein. Eine Stunde später folgt, ebenfalls in Hörsaal 6, ein Referat über Vorteile und Grenzen von computergestützten Simulationsverfahren bei der Entwicklung neuer Werkzeug-Geometrien.

Andreas vom Rothenbarth, mit Beruf und Berufung Märchenerzähler, verzaubert mit seinen erotischen Geschichten zu später Stunde in der Hochschulbibliothek.


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