Teure Basiskonten

Anzeige

Wer arm ist zahlt viel mehr

Berlin. Wer arm ist und kein regelmäßiges Einkommen hat, zahlt für ein Girokonto meist viel mehr als Gehalts- und Rentenempfänger. Bei den teuersten Banken kostet die Kontoführung in der Filiale für den Modellkunden rund 250 Euro im Jahr. Das zeigt die aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest über Jahrespreise für Basiskonten bei 124 Banken.

Alle Menschen, auch die ohne ein geregeltes Einkommen, haben per Gesetz Anspruch auf ein Konto. Sozialhilfeempfänger, Geflüchtete oder Wohnungslose haben nur Anspruch auf ein Basiskonto und zahlen dafür besonders viel, bei den teuersten Banken mehr als 200 Euro im Jahr. Teilweise sind die Basiskonten sogar noch teurer als bei der letzten Untersuchung von Finanztest vor zwei Jahren. Vor allem die Kosten für den monatlichen Grundpreis oder die Überweisung per Papier sind gestiegen.

Anzeige

Das teuerste Basiskonto im Test hat die Salzlandsparkasse, dicht gefolgt von der Targobank. Bei beiden Banken kostet das Basiskonto für den Modellkunden der Stiftung rund 250 Euro pro Jahr. Bei der Targobank sind das knapp 90 Euro mehr als in der Vorgängeruntersuchung. Für den Modellkunden sehr teuer sind auch die Sparkasse Holstein mit einem Jahrespreis von rund 235 Euro und die Hannoversche Volksbank mit 226 Euro.

Immerhin gibt es 47 Banken, bei denen zahlungsschwache Kunden weniger als 100 Euro pro Jahr zahlen. Zwei regionale Banken erheben sogar überhaupt keine Jahresgebühr: Die PSD Karlsruhe Neustadt und die Sparda Baden-Württemberg.

Der Test Basiskonten findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/basiskonten.


Anzeige
Jürgen Popp (links) und Tobias Meyer vom Leibniz-IPHT wurden für Ihre Erfindungen mit der Goldmedaille der iENA 2019 ausgezeichnet. Sven Döring/ Leibniz-IPHT
Gold für zwei Diagnose-Innovationen aus dem Leibniz-IPHT: Für die schnelle Erkennung von Krebsgewebe und für ein spektroskopisches Verfahren für die ...
Weiterlesen …
Der neue Vorstand der Bürgerstiftung Jena (v. l. n. r.): Klaus Schindlbeck, Birgit Green, Ralf Stegmann, Dr. Barbara Albrethsen-Keck, Falko Gaudig
Am 27.11. wählte die Stifterversammlung der Bürgerstiftung Jena in Schillers Gartenhaus vier Vorstandsmitglieder. Falko Gaudig und Klaus Schindlbeck wurden für ...
Weiterlesen …
Freistaat Thüringen und soziokulturelles Wohnprojekt erzielen Einigung über Immobilie am „Inselplatz 9a“ in Jena In der Auseinandersetzung zwischen dem soziokulturellen ...
Weiterlesen …
Die Stadt Jena, namentlich der Kulturausschuss der Stadt, hat im Sommer einen Prozess begonnen, an dessen Endpunkt die existierende Jenaer ...
Weiterlesen …
Dr. Christian Müller, Finanzvorstand der ZEISS Gruppe, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe und Jörg Nitschke, Pressesprecher der ZEISS Gruppe bei der Jahresabschluss-Pressekonferenz in Stuttgart (von rechts nach links)
Umsatz steigt um 11 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro – EBIT erstmals über 1 Milliarde Euro - Alle vier Sparten ...
Weiterlesen …

Anzeige