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Eisenach. Stadt und Kreis halten am Berufsschulstandort fest. Das ist ein Ergebnis des gestrigen Gespräches von Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Landrat Reinhard Krebs beim Landesverwaltungsamt in Weimar. „Wir sind uns einig, dass der Berufsschulstandort Eisenach im Interesse des gesamten Landes aufgewertet werden muss“, so Katja Wolf. Das Areal O1 am Ludwig-Ehrhardt-Platz ist städtebaulich hervorragend dafür geeignet. In dem konstruktiven Gespräch ging es auch um finanzielle Aspekte. Zur Finanzierung des Bauprojektes O1 (Sporthalle) soll die Schuldendiensthilfe dienen, die das Land Thüringen im Zuge der Sportförderung bewilligt hat. Es handelt sich um insgesamt neun Millionen Euro für das Bauprojekt Sporthalle. Die Stadt würde einen Kredit aufnehmen, aber das Land finanziert die Raten und Zinsen. Diese Schuldendiensthilfe würde in mehreren Tranchen gezahlt werden.

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Aktuell geht es um rund eine Million Euro im Jahr 2019. „Das Landesverwaltungsamt wird prüfen, ob diese erste Tranche in die Folgejahre übertragen werden kann“, sagte Katja Wolf. Dies ist notwendig, weil das Großprojekt derzeit einen Stand hat, bei dem die finanzielle Unterstützung des Landes aktuell noch nicht abgerufen werden kann. Dies würde 2020 erfolgen. Die Oberbürgermeisterin betont: „Der Bescheid über die Schuldendiensthilfe als Ganzes ist nicht gefährdet.“ Am geplanten Zeitablauf würde sich nichts ändern, da die Stadt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2022 mit einem Baubeginn rechnet. Bis dahin werden weitere Beratungen und zeitnah Gespräche stattfinden, wie das Areal am besten genutzt werden kann.

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