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Kramer: „Er hat Menschen ermutigt, sich gestaltend einzubringen“

Magdeburg/Erfurt. Axel Noack, früherer Bischof in der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen sowie der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), vollendet am morgigen Freitag (8. November) sein 70. Lebensjahr.

„Zu seinem 70. Geburtstag wünsche ich Axel Noack Gesundheit und Gottes Segen. Erst als Pfarrer, später als Bischof hat er Menschen stets bestärkt, nicht nur die Hände zu falten und auf Gott zu vertrauen, sondern gleichzeitig aktiv zu werden und sich gestaltend in die Gesellschaft einzubringen. Wenn wir in diesen Tagen an die Ereignisse vor 30 Jahren erinnern, dann denken wir auch an entschlossene Menschen wie Axel Noack, die kirchliche Räume geöffnet und zu Aufbrüchen und Neuanfängen ermutigt haben“, sagt Landesbischof Friedrich Kramer.

Anlässlich des 70. Geburtstages von Axel Noack laden die Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität und die EKM zu einer akademischen Festveranstaltung (21. November) in Halle ein. Unter dem Titel „Entscheidungsjahre der Kirche im 20. Jahrhundert“ hält Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, den Festvortrag.

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Hintergrund:

Axel Noack wurde am 8. November 1949 in Biesnitz in Sachsen geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Halle/Saale. Von 1969 bis 1975 studierte Axel Noack Evangelische Theologie am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg/Saale. Sein Vikariat absolvierte er in Merseburg und Leuna. 1971 heiratete Axel Noack die Theologin Gisela Noack. Die beiden haben drei Kinder. Am 31. Oktober 1978 wurde Axel Noack zum Pfarrer durch Propst Walter Müncker in Halle (Saale) ordiniert. Von 1979 bis 1984 war er Studentenpfarrer in Merseburg, von 1985 bis 1997 Gemeindepfarrer in Wolfen. Ab dem Juli 1997 bis Juni 2009 war Axel Noack Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Seit dem Wintersemester 2009 ist er Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
am Institut für Historische Theologie. Axel Noack hat maßgeblichen Anteil an dem Zusammenschluss des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR mit der Evangelischen Kirche in Deutschland im Juni 1991. Sein besonderes Engagement galt der Neuordnung der Militärseelsorge im Bereich der evangelischen Kirchen in den neuen Bundesländern sowie der Vereinigung der Kirchenprovinz Sachsen mit der Thüringer Landeskirche zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

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