Potsdam erste deutsche Modellkommune „Weltoffene Kommune“

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Unterzeichnung Letter of Intent (LOI)
Bundesweite Auftaktveranstaltung im Potsdam Museum

Die Landeshauptstadt Potsdam ist bundesweit die erste Modellkommune im Rahmen des Projektes „Weltoffene Kommunen – Vom Dialog zum Zusammenhalt“. Oberbürgermeister Mike Schubert hat heute gemeinsam mit Annette Widmann-Mauz, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes unterzeichnet. Weitere Projektpartner sind Farhad Dilmaghani, Vorstandsbevollmächtigter Öffentlicher Sektor Phinoe gAG, und Kirsten Witte, Programmdirektorin LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung.

Oberbürgermeister Mike Schubert zeigte sich sehr erfreut, dass die Landeshauptstadt Potsdam damit die erste von bundesweit 40 Kommunen ist, die diesen Weg gehen wird. „Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit leisten zu können. Die Landeshauptstadt Potsdam hat seit 2015 bewiesen, dass sie den Herausforderungen der Aufnahme und Integration Geflüchteter gewachsen ist. Vieles haben wir erreicht, darauf können und werden wir aufbauen.“

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Ins Leben gerufen wurde das Modellprojekt von der Phineo gAG und der Bertelsmann Stiftung. Gefördert wird das Projekt von der Staatsministerin und Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Teilnahme am Projekt bietet Kommunen die Möglichkeit, anhand eines Ziel- und Indikatorensets einen Selbstcheck zum Stand ihrer Integrations- und Diversitätsarbeit durchzuführen. Neben der Analyse des Erreichten bietet der Selbstcheck den Akteurinnen und Akteuren in den Kommunen die Möglichkeit, sich über künftige gemeinsame Ziele und Maßnahmen einer weltoffenen Kommune zu verständigen.

Nach der Unterzeichnung des Letter of Intent treffen sich Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, von Kommunen und der Zivilgesellschaft ab 10:30 Uhr im „Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte“, um in einen ersten Erfahrungsaustausch zu treten wie erfolgreiche Formate für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden können, welche Strukturen für die Koordination der Zusammenarbeit erfolgreich sind und was es schließlich braucht, um eine weltoffene Kommune tatsächlich zu sein. Dieter Jetschmanegg, Dezernent für Zentrale Verwaltung eröffnet die Auftaktveranstaltung „Weltoffene Kommune“.


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