Weimarer Grüne fragen nach der künftigen Entwicklung der Kultur- und Kreativitätsbranche

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Weimar. Am Mittwoch, den 30. Oktober, tagt der Stadtrat im Marie-Juchacz-Saal in der Schwanseestraße 17. Auf der Tagesordnung steht unter anderem eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Kultur- und Kreativbranche. Neben München, Berlin, Stuttgart, Karlsruhe und Heidelberg gehört Weimar zu Top-Kreativstädten in Europa. Weimar belegt Platz 2 von 79 Städten mit bis zu 250.000 Einwohnern.

Nachfolgend finden Sie die Anfrage (Drucksachen-Nr.: 2019/403/F) mit dem Betreff: Städtevergleich Kultur und Kreativität

Anfragetext:

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Die Stadt Weimar wurde nach Pressemeldung der Europäischen Kommission am 18.10.2019 zu einer der Top-Kreativstädte Europas gekürt. In der Kategorie S der Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohner*innen belegt Weimar sogar den ersten Rang. Der Städtevergleich konstatiert, dass kulturelle Dynamik, Kreativwirtschaft und Kulturumfeld besonders in Weimar in einem idealen Verhältnis zusammenflössen. Die herausragende Platzierung im internationalen Vergleich ist sehr erfreulich für unsere Stadt. Dies sollte Ausgangspunkt für neue Ziele sein, wie es beispielsweise Győr (Ungarn) mit der Erarbeitung einer Kultur- und Kreativwirtschaftsstrategie für den Zeitraum 2019-2028 vorgemacht hat.

Vor diesem Hintergrund fragt die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN den Oberbürgermeister:

1. Welche Strategie verfolgt die Stadt in Bezug auf die Förderung der Kultur- und Kreativitätsbranche? Welche Schwerpunkte der zukünftigen Entwicklung können aus der o.g. Studie für Weimar abgeleitet werden?

2. Welchen Handlungsbedarf erkennt die Stadt Weimar, die gute Ausgangssituation weiter auszubauen, beispielsweise in Bezug auf die Verbesserung der sozialen Zugänglichkeit von Kultur- und Bildungsinstitutionen, neue Investitionen oder die Entwicklung einer Kultur- und Kreativitätswirtschaftsstrategie?


DS_2019_403_F

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