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Magdeburg. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Sachsen-Anhalt (MIT) warnt vor dem Verlust tausender Arbeitsplätze in der Autozulieferindustrie. Angesichts dramatischer Absatzrückgänge der Autohersteller, würden auch die mitteldeutschen Zulieferer zunehmend über rückläufige Auftragseingänge klagen.

Der größte Teil der Unternehmen seien Inhabergeführt oder mittelständisch geprägt.

„Die zum Teil unsachlichen Kampagnen gegen das Automobil erreicht nun auch die Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die Landesregierungen der mitteldeutschen Länder müssen jetzt dringend handeln, bevor es zu spät ist. Der wissenschaftlich und wirtschaftlich nicht zu rechtfertigende übereilte Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor gefährdet allein in Sachsen-Anhalt über 23.000 Arbeitsplätze. Jetzt bedarf es eines umfassenden Maßnahmenpaketes, das den Strukturwandel in der Autoindustrie begleitet. Dazu gehören Mittel für Forschung und Entwicklung, stabile Energiepreise sowie die Anpassung von Studiengängen und in der Berufsausbildung. Wegen der gemeinsamen Betroffenheit sind jetzt die mitteldeutschen Länder aufgefordert, gemeinsam zu handeln.“, so Gürth.



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