Hohes Briefwahlaufkommen zur Thüringer Landtagswahl

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Viele Jenaer beantragen Briefwahl-Unterlagen.
10 Tage vor der Wahl: Bislang rund 183.000 Briefwahlunterlagen beantragt

Erfurt. Wie Landeswahlleiter Günter Krombholz mitteilte, hatten bis Donnerstag, den 17. Oktober 2019, rund 183.000 Wähler die Briefwahlunterlagen abgefordert. Dies entspricht 10 Tage vor der Wahl einem Anteil von 10,7 Prozent der Thüringer Wahlberechtigten.
Zur Landtagswahl 2014 lag die Abforderung – ebenfalls 10 Tage vor der Wahl – bei lediglich 135.000 Briefwahlunterlagen. Dies entsprach 7,5 Prozent der Wahlberechtigten.

Bislang sind allerdings nur rund 46,1 Prozent der beantragten Briefwahlunterlagen an die Gemeinden zurückgesandt oder dort abgegeben worden.

Im Vergleich: Bei der Europawahl im Mai 2019 wurde 10 Tage vor der Wahl eine Anforderung von 16.000 Briefwahlunterlagen (9,2 Prozent der Wahlberechtigten) registriert. Bei der derzeitigen Beantragung von Briefwahlunterlagen sind regional größere Unterschiede erkennbar.

Wahlkreise mit zurzeit größerer Beantragungsquote:
– Jena I (19,7 Prozent)
– Jena II (17,9 Prozent)

Wahlkreise mit der zurzeit geringsten Beantragung:
– Sömmerda II (7,2 Prozent)
– Unstrut-Hainich-Kreis II (7,9 Prozent)

„Alle Wahlberechtigten, die bei der Landtagswahl beabsichtigen per Brief zu wählen, müssen die Briefwahlunterlagen schnellstmöglich anfordern, denn die Wahlbriefe müssen bis zum 27. Oktober 2019 wieder bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingegangen sein, sonst werden sie nicht mitgezählt.

Es besteht auch die Möglichkeit, als Wähler die Briefwahlunterlagen direkt bei der Gemeindebehörde abzuholen und dort an Ort und Stelle die Briefwahl auszuüben“, so der Landeswahlleiter Günter Krombholz.

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