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Jena. Am Dienstag, dem 15. Oktober 2019, spricht Dr. Christian Helmreich (Halle-Wittenberg) im Rahmen der Vorträge der Goethe-Gesellschaft Jena um 20:00 Uhr in Schillers Gartenhaus zum Thema: „Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen“. Anmerkungen zu den Beziehungen zwischen Goethe und Alexander von Humboldt.

Wenige Zeitgenossen sind von Goethe schon in ihrer Jugend so überschwänglich gelobt worden wie Alexander von Humboldt (1769-1859) ‒ und bekanntlich revanchierte sich Humboldt für das in ihn gesetzte Vertrauen, indem er dem Weimarer Autor das erste bedeutende Werk widmete, das er nach seiner Amerika-Reise veröffentlichte, die 1807 erschienenen Ideen zu einer Geographie der Pflanzen.

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Aber was begründet eigentlich den fruchtbaren Austausch zwischen Goethe und dem jüngeren Humboldt? Und lassen sich nicht auch Irritationen ausmachen zwischen den Ansichten Goethes und denjenigen Alexander von Humboldts ‒ kleinere oder größere Differenzen, die fast mehr noch als das Aussprechen von Lobesworten ein bezeichnendes Licht werfen auf das Spezifische der wissenschaftlichen und literarischen Arbeiten dieser zwei klassischen Autoren deutscher Sprache?

Dr. Christian Helmreich ist seit März 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut der MLU Halle-Wittenberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Poetik, Literatur und Wissenskultur 1750-1850, Literatur der „Goethezeit“ sowie Wissenschaft und Literatur, insbesondere bei Alexander von Humboldt.

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