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Zwei Tote durch Amoklauf in Halle (Saale)


Magdeburg
. Den Amoklauf des gestrigen Tages in Halle (Saale) verurteilt die AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt auf das Schärfste. Die Gedanken der AfD-Abgeordneten sind bei den Hinterbliebenen der Toten, bei deren Freunden und Bekannten.

Die AfD-Fraktion fordert zum gestrigen Geschehen eine Sondersitzung des Innenausschusses im Landtag von Sachsen-Anhalt und will dort mit einem Selbstbefassungsantrag parlamentarische Aufklärung leisten. Das Innenministerium soll dabei auch zur Reaktionsgeschwindigkeit der Polizei befragt werden. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, Max Privorozki, hatte gestern die Polizei kritisiert, da nach seinen Angaben zwischen dem Notruf der betroffenen Gemeinde bis zum Eintreffen der Polizeikräfte „mindestens 10 Minuten“ vergangen seien. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass der 27-jährige Angreifer als Einzeltäter gehandelt hat.

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Oliver Kirchner, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, erklärte dazu: „Den Angehörigen der Opfer und den Verletzten gilt unser tiefes Mitgefühl. Es ist zu hoffen, dass den Täter die ganze Härte des Gesetzes trifft und er nie wieder die Möglichkeit bekommt, unschuldigen Menschen zu schaden. Es zeigt sich einmal mehr, dass wir in unserem Land ein funktionierendes System an polizeilichen Einsatzkräften benötigen. Extremismus jeglicher Form darf in Deutschland nicht geduldet werden – dafür werden wir uns immer einsetzen.“

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