John Goodenough (Mi.) erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Universität Jena. Im Bild: Präsident Walter Rosenthal (li) und der Dekan der Chemisch-Geowissenschafltichen Fakultät Alexander Brenning. Foto: Jürgen Scheere/FSU

Jena. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena gratuliert John Bannister Goodenough zum Nobelpreis für Chemie. Wie heute (9. Oktober) mitgeteilt wurde, erhält der 97-jährige US-Amerikaner die Auszeichnung gemeinsam mit dem Briten Stanley Whittingham und dem Japaner Akira Yoshino. Die drei Forscher werden für ihre Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus geehrt. John Bannister Goodenough wurde 1922 in Jena geboren, dem Gelehrten wurde 2018 die Ehrendoktorwürde der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena verliehen.

Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, Direktor des Zentrums für Energie und Umweltchemie der Universität Jena (CEEC), sagte: „Wir fühlen uns hoch geehrt, dass unser Ehrendoktor John Goodenough diese höchste wissenschaftliche Auszeichnung für seine bahnbrechendenden Arbeiten bei der Entwicklung von Lithium-Batterien erhalten hat. Wir im CEEC der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden dadurch angespornt, mit größtem Eifer umweltfreundlichere Batterien zu entwickeln.“

John Goodenough von der Universität Austin (Texas) ist der Erfinder der Lithiumcobaltoxid-Kathode, die Prof. Schubert als „Rückgrat“ von Lithium-Ionen-Batterien bezeichnet. Der Jenaer Chemiker steht bis heute im wissenschaftlichen Austausch mit Goodenough.

Goodenough erhielt im März 2018 die Ehrendoktorwürde der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena „für seine herausragenden und bahnbrechenden wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Entdeckung und Entwicklung von neuen Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien“, wie es in der Urkunde hieß.

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